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Der Geschwindigkeitsbegrenzer beim Aufzug bzw. Fahrstuhl und Aufzugsanlage als Technische Information zur Aufzugsverwaltung und Kundenverwaltung mit Paternoster von basic-erp.



Der Geschwindigkeitsbegrenzer beim Aufzug bzw. Fahrstuhl und Aufzugsanlage

Der Geschwindigkeitsbegrenzer gehört beim Aufzug zu den Regeleinrichtungen. Eine Regeleinrichtung beim Aufzug ist ein geschlossener Mechanismus, der durch eine Fehlerbedingung automatisch aktiviert wird und auf den Betriebsparametern der Aufzugsmaschine eingreift.

Beim Aufzug ist der Geschwindigkeitsbegrenzer eine Sicherheitsvorrichtung, die verwendet wird, um eine Überdrehzahlbedingung zu erfassen und zu blockieren. Eine Situation, in der der Aufzug Fahrkorb, aus einem beliebigen Grund, über einer bestimmten zuvor festgelegten Geschwindigkeit fährt.


Bauteile der Geschwindigkeitsbegrenzer

Im Wesentlichen besteht der Geschwindigkeitsbegrenzer beim Aufzug bzw. einer Aufzugsanlage aus zwei Seilscheiben mit geringen Durchmesser, die durch eine Metallschnur miteinander verbunden sind. Eine Seite der Schnur wiederum ist unterbrochen und die beiden Enden sind mit der Fangvorrichtung unter dem Fahrkorb des Aufzugs verbunden. An der oberen Seilscheibe ist die Sensorvorrichtung befestigt, die die Gefahrensituation erkennt. Dieses Element wird aktiviert, wenn die sich während der Rotation der Scheibe entwickelnde Zentrifugalkraft einen bestimmten Grenzwert überschreitet. 

Um den Aufzug während der Fahrt nicht zu behindern, befindet sich der Geschwindigkeitsbegrenzer beim Aufzug bzw. Fahrstuhl seitlich am Fahrkorb.

Die Zentrifugalkraft wird erzeugt, da die Sensorvorrichtung eine Bahn auf einem quadratisch geformten Profil mit abgerundeten Kanten verfolgt, das fest mit der Scheibe verbunden ist Auf diese Weise wird die Rotation der Scheibe in die charakteristische lineare Bewegung umgewandelt. Im Aufzugssektor wird daher auch der Spitzname "Salterello" oft verwendet. Wenn die durch die Rotation erzeugte Kraft im Anschluss an eine Erhöhung der Fahrkorbgeschwindigkeit vom Aufzug einen bestimmten Wert überschreitet, geschehen zwei sehr wichtige Dinge:
  1. Aufgrund des größeren linearen Ausschlags greift der Saltrello mechanisch in die Scheibe des Geschwindigkeitsbegrenzers ein und blockiert diesen.
  2. Damit wird ein elektrischer Sicherheitskontakt mit manueller Rückstellung betätigt, der den Steuerstrom ausschaltet und somit die Versorgung der Hebemaschine unterbricht.

Punkt 1 hat die Konsequenz, dass die Seilscheibe und das Seil blockieren, während der Fahrkorb des Aufzugs noch fährt. Die sich daraus ergebene Zugkraft wird über das Seil an die Fangvorrichtung des Aufzugs übertragen. Für die benötigte Zugkraft gibt es genormte Grenzwerte.

Es gibt zwei Verfahrensweisen für den Geschwindigkeitsbegrenzer, um im Fall einer Überdrehzahl des Fahrkorbs den Aufzug zu stoppen:
  1. Die Spannungsversorgung der Hebemaschine wird elektrisch unterbrochen.
  2. Die Fangvorrichtung beim Aufzug blockiert mechanisch den Fahrkorb.

Die Halterung der unteren Seilscheibe ist in der Regel an einer der beiden Führungsschienen befestigt. Die unter Seilscheibe wird beim Aufzug auch Spannscheibe genannt, weil sie über ein mit der Halterung verbundenes Gewicht die korrekte Spannung des Seils des Geschwindigkeitsbegrenzers sichert.

Die Normen EN 81-1/2 geben vor, dass der Bruch oder das Lösen des Seils des Geschwindigkeitsbegrenzers den unmittelbaren Maschinenstillstand herbeiführen muss. Zu diesem Zweck ist die Spannscheibe mit einem elektrischen Sicherheitskontakt ausgestattet. Dieser muss eingreifen, wenn die Fahrkorbgeschwindigkeit beim Aufzug 115% der Nenngeschwindigkeit überschreitet.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist ein Sicherheitsbauteil und daher muss der Hersteller es vor seiner Markteinführung einer Überprüfung nach Fo4 der Normen EN 81-1/1 unterziehen. Bei positivem Ergebnis wird die Überprüfungsbescheinigung für den Produkttyp ausgestellt. Sie wird mit dem CE-Zeichen versehen und bleibt permanent bei der Vorrichtung. Der Geschwindigkeitsbegrenzer vom Aufzug muss für die Inspektion bei der Aufzugswartung gut zugänglich sein.

Nach der Aufzugsrichtlinie müssen die Sicherheitsvorrichtungen beim Aufzug halbjährlich inspiziert werden. Während einer solchen Aufzugsinspektion muss es möglich sein, das Eingreifen der Fangvorrichtung beim Aufzug bei einer geringeren Geschwindigkeit als im Normalbetrieb auszulösen. Daher ist die Seilscheibe des Geschwindigkeitsbegrenzers in der Regel mit einer zweiten Rille ausgestattet, der "Prüfrille". Die Prüfrille hat einen geringeren Durchmesser als die Hauptrille, dadurch wird das Seil in der Prüfrille anders übersetzt. Bei der Aufzugswartung wird die Prüfrille vom Aufzugsmonteur verwendet. Damit die Sensorvorrichtung des Geschwindigkeitsbegrenzers nicht manipuliert werden kann, muss sie vom Hersteller angemessen versiegelt werden.

Bei ölhydraulisch betriebenen Aufzügen und Aufzugsanlagen wird in der Regel kein Geschwindigkeitsbegrenzer installiert. Hier wird ein Sperrventil in den Hydraulikkreis eingesetzt.
Beim elektrischen Seilaufzug wirkt der Geschwindigkeitsbegrenzer bei der Fahrt nach oben. In diesem Fall muss der Geschwindigkeitsbegrenzer eingreifen, wenn die Nenngeschwindigkeit um einen Wert von 10 % überschritten wird.


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