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IT-Lizenzen für BI-Unternehmenssoftware von basic-erp.



Was ist eine Lizenz in der IT-Branche?

Was sind IT-Lizenzen und wofür benötige ich eine Lizenz?

Wir möchten Ihnen das am Beispiel eines "gewöhnlichen" Heimcomputers mit vorinstallierter Software erklären.
Wenn Sie sich die Lizenzbedingungen für das Betriebssystem näher betrachten, haben Sie nicht das Betriebssystem erworben, sondern lediglich die Erlaubnis zur Nutzung und einfachen Installation auf immer NUR einem Computer.
Eine IT-Lizenz ermächtigt zur Nutzung einer Software oder Anwendung im Rahmen einer vom Urheber vorgegebenen Art und Weise.
Der Urheber einer Software kann einem anderen das Recht einräumen, das Programm auf einzelne oder alle Nutzungsarten zu nutzen. Dieses eingeräumte Recht nennt man dann Nutzungsrecht, wobei Nutzungsrechte sprachgebräuchlich dann als „Lizenzen“ bezeichnet werden.


Deutsches Urheberrechtsgesetz

Schon nach dem deutschem Urheberrechtsgesetz, hat ausschließlich der Rechteinhaber das Recht zu bestimmen, ob und in welcher Weise mit seiner Software umgegangen wird, also ob sie beispielsweise vervielfältigt oder verbreitet werden darf. Dieses Recht wird unter Juristen „Verwertungsrecht“ genannt.
Zum Verwertungsrecht gehört auch das Recht des Urhebers zu bestimmen, dass Dritte, von der Benutzung der Software ausgeschlossen werden. Und genau dieses Nutzungsrecht ist gemeint, wenn von der Lizenz gesprochen wird.


Proprietäre Software

Was ist proprietäre Software?
Der Begriff „proprietär“ ist im Bereich der Softwarelizensierung gleichbedeutend mit „urheberrechtlich geschützt". Demnach darf man proprietäre Programme nur mit einer Lizenzvereinbarung nutzen!


Auch ein Open-Source Programm, das z.B. der General Public Licence (GPL) unterliegt ist proprietäre Software, da sie ja lizenziert wurde und auch Einschränkungen unterliegt.
Für Verfechter von Open Source Software, der sog. „Freien-Software-Bewegung" ist jegliche Software, die nicht frei nutzbar ist proprietäre Software. Nicht „frei“ ist für die Open Source Bewegung die Software, wenn der Quellcode nicht offengelegt ist. Die „Freie-Software-Bewegung“ begreift demnach Open-Source Software als nicht proprietär. Das ist eine rechtlich falsche Einschätzung!


Majorversion und Minorversion

Jede Software wird im Allgemeinen in einer sogenannten Majorversion ausgeliefert. Jede Majorversion bietet gewisse Anwendungsmöglichkeiten. Naturgemäß kann die aktuelle Majorversion immer mehr als die Majorversion davor.
Innerhalb der Majorversionen veröffentlicht der Anbieter in der Regel Updates. Sogenannte Minorversionen, die aufgetretene Fehler korrigiert und die Sicherheit gewähleisten soll. In Zahlen könnte das so aussehen, dass die aktuelle Majorversion z.B. mit der Bezeichnung 6.0 beginnt. Die erste Minorversion würde dann 6.1 heißen. Die zweite Minorversion 6.2, usw. Die nächste Majorversion würde dann mit 7.0 beginnen.

Ihre Lizenz berechtigt nur für eine bestimmte Majorversion und den dazugehörigen Minorversionen. Sie haben in der Regel keinen Anspruch auf die aktuellste Majorversion. Für diesen Fall hält der Softwareanbieter spezielle Lizenzupgrades bereit. Ein Lizenzupgrade bezieht sich auf eine Majorversion und funktionieren nur in Kombination mit der dazugehörigen Lizenz. Lizenzupgrades sind auf Grund der Kundenbindung aber günstiger als eine komplett neue Lizenz.


Lizenzvereinbarung

Bei Anwendungen und Applikationen von basic-erp ist die Lizenz an den tatsächlichen Nutzern gekoppelt. Keine Lizenzfalle im "Kleingedruckten" vor der Sie sich in Acht nehmen müssen.

Die Lizenzvereinbarungen des Softwareanbieters geben die Bedingungen und Regeln für die legale Nutzung der Anwendung an. Diese können wie folgt sein:

  • Einzellizenz
    Bei der Einzellizenz erhält der Lizenznehmer das Recht, die Applikation bzw. Anwendung oder die Software auf genau einem Endanwenderarbeitsplatz zu nutzen.

  • Mehrfachlizenz
    Bei der Mehrfachlizenz darf der Lizenznehmer die Applikation bzw. Anwendung oder die Software auf mehreren Computern gleichzeitig nutzen.

  • Entwicklungslizenz
    Bei der Entwicklungslizenz darf die Applikation bzw. Anwendung oder das Programm zur Entwicklung neuer Programmteile, bzw. Programmmodule oder Anwendungen genutzt werden.

  • Prozessorlizenz / CPU-Lizenz
    Bei der Prozessorlizenz oder CPU-Lizenz bezieht sich die Berechtigung der Nutzung der Applikation bzw. Anwendung oder der Software nur auf einen ganz bestimmten Prozessor.
    • Zum einen soll mit der Prozessorlizenz die Weitergabe der Applikation bzw. Anwendung oder des Programms verhindert werden,
    • zum anderen soll bei Aufstockung der Hardware eine weitere Vergütung erfolgen. (Gerne bei Servern vorgegeben)

  • Cluster-Lizenz
    Mit der Cluster-Lizenz sind Lizenzen gemeint, die die Benutzung der Software nicht nur auf einem Zentralrechner bzw. Server erlauben, sondern eben auch den Zusammenschluss einer vorher bestimmten Anzahl von Einzelrechnern berücksichtigen.

  • Benutzerlizenz, bzw. Nutzerlizenz (Floating License)
    Bei der Nutzerlizenz bzw. Benutzerlizenz wird die Anzahl der Benutzer bestimmt, die gleichzeitig auf die Applikation bzw. Anwendung oder das Programm zugreifen dürfen.
    Die Cluster-Lizenz wird oft mit der Benutzerlizenz kombiniert, um die Anzahl der Nutzer an allen Zentraleinheiten innerhalb eines Clusters oder auf einer einzelnen Zentraleinheit zu regeln.

  • Update-Lizenz
    Bei der Update-Lizenz wird nur das Update, also die Minorversion einer Applikation, bzw. Anwendung oder der Software erworben.
    Keineswegs erhält das jeweilige Unternehmen dabei auch das Recht, ältere Versionen der Applikation, bzw. Anwendung oder der Software zu nutzen.

  • Teilnutzungslizenz
    Die Teilnutzungslizenz bestimmt welche Bestandteile eines Software-Pakets benutzt werden dürfen. Allein der Installationsschlüssel entscheidet dann, welche Teile installiert werden.

  • General Puplic Licence (GPL)
    GPL ist eine von der Free Software Foundation (FSF) veröffentlichte Freie-Software-Lizenz mit Copyleft für die Lizenzierung von freier Software, zur Vereinheitlichung und Verbreitung von frei zugänglicher Software. Diese erlaubt im Kopf der Lizenz das Kopieren und Verbreiten der Lizenz. Die Veränderung bzw. Anpassung des Lizenztextes ist aber verboten. Damit wird sichergestellt, dass die Rechte und Pflichten, welche durch die General Public Licence (GPL) garantiert werden, nicht beschränkt werden können.
    Die FSF erlaubt die Schaffung neuer Lizenzen auf Basis der GPL, solange diese sich nicht auf das GNU-Projekt beziehen.


Lizenzvereinbarungen beim ERP Programm bzw. ERP Software beinhalten ...
  • das Recht zur Nutzung der ERP Software bzw. ERP Programm in einer beliebigen Einsatzumgebung,
  • das nicht ausschließliche Nutzungsrecht der ERP Software bzw. ERP Programm,
  • das übertragbare Nutzungsrecht der ERP Software bzw. ERP Programm,
  • das Recht, die ERP Software bzw. ERP Programm und die Anpassungen im Original oder in abgeänderter, übersetzter, bearbeiteter oder umgestalteter Form auf einem beliebigen bekannten Medium oder in anderer Weise zu speichern, zu vervielfältigen, auszustellen, zu veröffentlichen, in körperlicher oder unkörperlicher Form zu verbreiten, insbesondere nichtöffentlich und öffentlich wiederzugeben, auch durch Bildträger, Tonträger und sonstige Informationsträger,
  • das örtlich unbeschränkte Nutzungsrecht der ERP Software bzw. ERP Programm,
  • das Recht, die ERP Software bzw. ERP Programm, und die Anpassungen auch in bearbeiteter Form, auf datenverarbeitenden Maschinen zu nutzen oder durch Dritte nutzen zu lassen,
  • das Recht, die ERP Software bzw. ERP Programm und die Anpassungen nicht nur für eigene Zwecke zu nutzen, sondern auch zur Erbringung von Leistungen an Dritte einzusetzen,
  • das dauerhafte, unwiderrufliche und unkündbare Nutzungsrecht der ERP Software bzw. ERP Programm,
  • das Recht zur Verwertung einschließlich des Rechts zum Vertrieb der ERP Software bzw. ERP Programm,
  • das Recht, Abänderungen, Übersetzungen, Bearbeitungen oder andere Umgestaltungen bei der ERP Software bzw. ERP Programm vorzunehmen,
  • das Recht zur Nutzung der ERP Software bzw. ERP Programm in Datenbanken, Datennetzen und Online-Diensten,
  • einschließlich des Rechts, die ERP Software bzw. ERP Programm, und die Anpassungen auch in bearbeiteter Form, den Nutzern der vorgenannten Datenbanken, Netze und Online-Dienste zur Recherche und zum Abruf mittels vom Auftraggeber gewählter Tools bzw. zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen.

Eine Lizenzvereinbarung kann z.B. die Anzahl der gleichzeitig genutzten Installationen festlegen. In der Regel erlaubt kein Softwareunternehmen die Vervielfältigung des Programms oder der Anwendung bzw. Applikation. Das bedeutet, dass die Installation auf einem weiteren Rechner, die vorherige Deinstallation des Programms bzw. der Anwendung / Applikation auf dem vorherigen Rechner voraussetzt.
Kompliziert wird diese Lizenzvereinbarung, wenn der Softwareanbieter eine "Verweildauer" von z.B. 30 Tagen festlegt. In dieser Zeit wäre eine legale Weitergabe ausgeschlossen.

Noch schwieriger wird aber die Nachvollziehbarkeit, der Applikationsnutzung bzw. Anwendungsnutzung oder Programmnutzung. Gerade bei der Nutzung virtualisierter Systeme, die eine starke Nutzungsfluktuation aufweisen, ist es wichtig die Lizenzbedingungen der Software oder Applikation bzw. Anwendung genau zu beachten.
Ein Lizenzverstoß kann zu hohen Strafen und damit auf die Haftung von Geschäftsführern und Mitarbeitern führen. Die einzige Lösung ist oft nur eine Lizenzmanagement-Lösung.


Die Lizenzvereinbarung kann von vielen Faktoren abhängen:
  • Anwendungsbereich
  • Unternehmensphilosophie
  • Rechtliche Absicherung
  • Urheberschutz


Lizenzmanagement in der IT

Worum geht es beim IT-Lizenzmanagement bzw. Software-Lizenzmanagement?
Beim Lizenzmanagement sollen alle Prozesse in einem Unternehmen, die den legalen wie aber auch effizienten Umgang mit proprietärer Software betreffen, rechtlich abgesichert werden.
Das Lizenzmanagement ermitelt den tatsächlichen Lizenzbedarf eines Unternehmens, um Rechtssicherheit zu schaffen und um Kosten zu reduzieren und zu optimieren.


Wie funktioniert die Absicherung des legalen Umgangs mit proprietärer Software?
Beim Lizenzmanagement wird eruiert wieviele Lizenzen im Unternehmen in Umlauf sind. Ist die Anzahl der eingesetzten Lizenzen nicht bekannt, kann schlicht auch nicht nachvollzogen werden, ob eine Unterlizenzierung oder eine Überlizenzierung besteht. Beides kostet Geld.
Dabei nimmt das Lizenzmanagement in jedem Unternehmensbereich Einfluss auf die Einrichtung von Computern bis hin zur Beschaffung von Software. Ein Aufwendiger und schwer überschaubarer Zustand, da das Lizenzmanagement in verschiedene Abteilungen und Unternehmensprozesse Einblicke haben muss.

Im übrigen eignet sich ein Lizenzmanagement auch bei der öffentlichen Hand.

Ein Beispiel mit rechtlichen Folgen für ein Unternehmen:
Eine neue Mitarbeiterin bekommt von der Personalabteilung ein Büro mit frisch installiertem Computer zugewiesen.
Im Laufe Ihrer Einarbeitung stellt die Mitarbeiterin bereits nach 14 Tagen fest, dass die Laufwege innerhalb des Gebäudes zu lang sind. Daraufhin weist ihr der direkte Vorgesetzte ein anderes Büro zu, welches der neuen Mitarbeiterin viele Laufwege verkürzen soll.
Der Vorgesetzte weist die IT-Abteilung unbürokratisch an, einen Computer sowie die Telefonanschlüsse an dem neuen Arbeitsplatz einzurichten. Eigentlich ein unkomplizierter Vorgang. Die Personalabteilung, die mit dem Lizenzmanagement vertraut ist, bekommt davon nichts mit.

Kurze Zeit später erhält das Unternehmen ein Klageschreiben eines großen Softwareunternehmens wegen Lizenzverstosses. Was ist passiert?
Die Personalabteilung, die mit dem Lizenzmanagement vertraut ist, hat dann festgestellt, dass mit der Installation des 2. Cpmouters am neuen Arbeitsplatz gegen die Lizenzvereinbarungen verstoßen wurde. Ein Fehler, der das Unternehmen eine hohe Geldstrafe wegen Lizenzverstoß gekostet hat und deutlich macht wie wichtig Lizenzmanagement sein kann, wenn man rectlich keine Fehler machen will.

Bei Applikationen und Anwendungen von basic-erp brauchen Sie kein aufwendiges Lizenzmanagement. Wir haben faire, transparente und einfache Lizenzvereinbarungen. In der Regel sind unsere Lizenzen an die Nutzer gekoppelt und nicht an Computern, Prozessoren oder anderen schwer nachvollziehbaren Faktoren.

Wie im Beispiel geschildert verhält sich die Lizenzsituation in einem größeren Unternehmen sehr viel unübersichtlicher. Die Zahl der Mitarbeiter ist relativ groß und unter Umständen auch einer hohen Fluktuation unterlegen. Hat man hier keinen Überblick, welches proprietäs Programm in welcher Häufigkeit eingesetzt wird, kann es zu einer Unterlizensierung oder zu einer Überlizenzierung führen. Beides kann das Unternehmen sehr viel Geld kosten und stellt zudem rechtlich einen unbefriedigenden Zustand dar, weil er zivilrechtliche aber auch strafrechtliche Konsequenzen nachsich ziehen kann.




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Die Informationen über IT-Lizenzen für ERP Unternehmenssoftware wurden nach bestem Wissen von unseren Softwareentwickler und Programmierer zusammengestellt und dienen der allgemeinen Information über IT-Lizenzen für ERP Unternehmenssoftware. Diese Informationen können eine individuelle Beratung über IT-Lizenzen für ERP Unternehmenssoftware durch ein Softwareunternehmen nicht ersetzen! Eine Haftung aufgrund der allgemeinen Hinweise über IT-Lizenzen für ERP Unternehmenssoftware auf der Website unserer Softwarefirma ist ausgeschlossen. Vervielfältigung und Verbreitung aller Angaben über IT-Lizenzen für ERP Unternehmenssoftware nur mit schriftlicher Genehmigung unserer Softwarefirma für ERP-Browseranwendungen und ERP-Browserapplikationen.



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